Hausanschluss anmelden

Sie benötigen einen Anschluss für Ihre Stromversorgung? Wir helfen Ihnen, Ihr Haus mit unserem Netz zu verbinden. 

In sieben Schritten zum Hausanschluss

Die Küche ist in Gedanken schon eingerichtet: Der neue Kaffeevollautomat brüht frischen Cappuccino in der rechten Ecke, der Mixer für die morgendliche Vitaminbombe aus Erdbeeren und Kiwi winkt aus der linken. Doch ohne Strom nix los! Bloß nicht zu wenig Steckdosen einplanen … Keine Sorge, wir unterstützen Sie: von der Stromlieferung während der Bauphase bis zur Anbindung an die reguläre Energieversorgung. Dafür ist der Hausanschluss da. 
Der Hausanschluss verbindet Ihr Haus mit dem Versorgungsnetz. In der Regel werden Neuanschlüsse durch erdverlegte Kabel hergestellt. Wer hierbei einen Mehrspartenanschluss wählt, kann mehrere Versorgungsleitungen bündeln. So lassen sich neben 

  • Strom auch 
  • Wasser, 
  • Telekommunikation und 
  • Wärmeversorgung mit Vor- und Rücklauf zur Wärmetrasse 

im Zuge einmaliger Erdarbeiten legen. Ein großes Plus: Es ist nur ein einziger Mauerdurchbruch in den vorgesehenen Anschluss- oder Technikraum notwendig. 
Doch wie geht die Anmeldung eines Baustromanschlusses beim Bau vonstatten? Wie funktioniert der Umstieg auf einen regulären Stromanschluss nach Bauabschluss? Und welche Unterlagen werden bei Antragsstellung benötigt? 
Wir erklären Ihnen, wie Sie in sieben Schritten zum Hausanschluss kommen. 

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Häufig ist die Planung eines Hauses oder eines Umbaus bereits abgeschlossen, bevor wir hinzugezogen werden. Wählen Sie den umgekehrten Weg und kontaktieren Sie uns per Mail über kundencenter@pfalzwerke-netz.de bereits während der Planungsphase. Auf diese Weise können wir Sie bei der optimalen Lage des Hausanschlussraums sowie der Hausanschlussleitung beraten. Das erspart Ihnen Mehrkosten sowie Verzögerungen in der Bauphase.

Betonmischer, Bauleuchten, Winden und Co. – ohne elektrische Geräte geht heute keine Baustelle mehr voran. Und diese brauchen Strom, bevor der eigentliche Netzanschluss erfolgen kann. Während der Bauphase können wir Sie mit Baustrom beliefern. Was Sie dazu wissen sollten?

Neuanschlüsse werden in der Regel durch erdverlegte Kabel hergestellt. Diese münden entweder in einem Hausanschlusskasten im Anschlussraum des Gebäudes oder in einer Anschlusssäule auf der Grundstücksgrenze. Bei letzterer Variante können Sie sich den provisorischen Netzanschluss in der Bauphase sparen. Mündet Ihr Anschluss in einem Hausanschlusskasten im Anschlussraum, können wir Sie kurzfristig mit Baustrom versorgen.

Wenden Sie sich dafür an einen in ein Installateursverzeichnis eingetragenen Elektroinstallateur. Er unterstützt Sie dabei, alle Vorkehrungen zu treffen. Denn als Anschlussnehmer*in müssen Sie den Baustromverteiler sowie die Anschlussleitung bereitstellen.

Um Baustrom anzumelden, füllen Sie bitte gemeinsam mit Ihrem Elektroinstallateur das Formular „Inbetriebsetzung/provisorischer Anschluss“ aus.

Sie möchten gerne mehr über den Erhalt von Baustrom erfahren? In der Rubrik „Provisorischen Netzanschluss anmelden“ haben wir weitere Informationen für Sie zusammengestellt. 

Für die Anmeldung Ihres Elektrohausanschlusses halten wir für Sie ein Formular bereit. Bitten Sie Ihren Elektroinstallateur gemeinsam mit Ihnen das Formular vollständig auszufüllen. Unterschreiben Sie es und reichen Sie es zusammen mit der Architektenerklärung, einer Grundstückseigentümererklärung, dem amtlichen Lageplan mit eingezeichneten und bemaßten Gebäuden (Maßstab 1:500 bzw. 1:1000), sowie einem Grundrissplan bei uns ein, der Lage und Maße des Gebäudes inklusive des Netzanschlussraums dokumentiert.

Sind Sie auf der Suche nach einem Installateur? Werden Sie hier fündig. 

Mit Hilfe der von Ihnen gemachten Angaben erstellen wir für Sie ein Angebot. Das Angebot zeigt Ihnen die Kosten für die Herstellung des Anschlusses auf. Darüber hinaus fügen wir dem Angebot auch eine Auftragsbestätigung bei, mit der Sie uns direkt für die Herstellung des Hausanschlusses betrauen können.

Die Montage Ihres Hausanschlusses setzt die Verfüllung der Baugrube bis zur endgültigen Terrainhöhe voraus. Darüber hinaus muss der Bereich der vorgesehenen Grabentrasse frei zugänglich sein. Das heißt, es dürfen sich keine Gerüste, Baumaterialien oder ähnliche Dinge dort befinden, die die Arbeiten behindern. Für die Terminabsprache sollten Sie sich mindestens 14 Tage vor dem Herstellungstermin des Hausanschlusses mit uns in Verbindung setzen.

Bitte kümmern Sie sich nach Möglichkeit um einen gemeinsamen Begehungstermin mit allen involvierten Versorgungsträgern.

Sind alle Bedingungen für den Montagebeginn erfüllt, verlegen wir die Anschlussleitungen in Ihr Haus. Sobald der Hausanschluss von uns montiert ist, übernimmt Ihr Elektroinstallateur: Er schließt die Hauptinnenleitung an.

Dem Installateur ist nichts zu schwör: Nach Fertigstellung der Hausinstallation beantragt Ihre Fachkraft bei uns die Inbetriebnahme des Hausanschlusses sowie die Montage des Zählers. Die Inbetriebnahme Ihrer Hausinstallation obliegt also Ihrem Elektroinstallateur, die Installation des Zählers dem Messstellenbetreiber.

Detailliertere Informationen finden Sie in unserer Bauherrenmappe.

Relevante Downloads

Bauherrenmappe

Leistungsschutzanweisung

Merkheft für Bauleute

Technische Anschlussbedingungen (TAB) im Niederspannungsnetz

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