IoT-Anwendungen

Die Energiewende fördert die dezentrale Stromerzeugung. Um die Netze für die fluktuierende Stromerzeugung aus Sonne und Wind fit zu machen, müssen sie technisch aufgerüstet werden. 

Schon lange bilden beispielsweise Trafostationen signifikante Knotenpunkte in den lokalen Verteilnetzen. Im Zuge der Dezentralisierung entwickeln sie sich aber immer mehr zu Drehscheiben für volatile lokale Energieströme. Doch lassen sich Betriebsparameter wie Stromfluss, Spannung, Kurz- oder Erdschluss nicht ohne Weiteres an die Netzleitstelle übermitteln: Es fehlt an Vernetzung. Im Fall von Störungen geht so wertvolle Zeit verloren. Sensoren und das Internet der Dinge („Internet of Things“, IoT) bieten eine Lösung. 

IoT-Anwendungen für Ihr Energienetz

Im Internet der Dinge sind Mensch und Maschine miteinander vernetzt. Dabei lassen sich IoT-Anwendungen auch für Energieflüsse smart einsetzen. So nutzt unsere IoT-Anwendungen Long Range Area Network Funktechnik, kurz LoRaWAN, um Sensordaten auslesen und übermitteln zu können. Dabei ermöglicht LoRaWAN eine Vernetzung über weite Entfernungen bei geringem Energieverbrauch. Platzieren Sie LoRaWAN-Sender beispielsweise in Ihren Trafostationen, können Sie die Betriebsparameter an Ihre Leitstelle senden und von dort aus monitoren. Auf diese Weise haben Sie alles im Blick und können aufkommende Störungen schnell beheben.

Anwendungsmöglichkeiten der LoRaWAN-Technologie sind vielfältig:

  • Sensorische Erfassung der Füllstände von Mülleimern und -containern zur ressourcenschonenden Logistiksteuerung
  • Tracking von unterschiedlichsten Gegenständen, z.B. Türschließkontakten in öffentlichen Gebäuden oder auf Baustellen, um Einbruch und Diebstahl entgegenzuwirken
  • Monitoring von Parkplätzen, Steuerung von Car-Sharing-Systemen und andere Mobilitätslösungen
  • Erfassung von Wetterdaten oder Wasserstandsmeldungen 

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