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Energie einspeisen

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Frage: Ich möchte eine PV-Anlage an das Netz der Pfalzwerke Netz AG anschließen, was muss ich tun?
Antwort: Unter Einspeiser werden finden Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre Anlage ans Netz anschließen zu lassen und die Vergütung für den eingespeisten Strom zu beantragen.

 

Frage: Wie ist der Bearbeitungsstand meiner Neuanlage?
Antwort: Um den Bearbeitungsstand Ihrer Neuanlage zu erfragen, schreiben Sie uns eine Email an Einspeiser@Pfalzwerke-Netz.de oder rufen uns an unter 0621 585-2945. Halten Sie bitte unbedingt die Meldungsnummer Ihrer Anlage aus der Einspeisezusage bereit (5000xxxxx).

 

Frage: Ich warte auf einen Termin zur Zählersetzung, an wen kann ich mich wenden?
Antwort: Schreiben Sie uns eine Email an Einspeiser@Pfalzwerke-Netz.de oder rufen uns an unter 0621 585-2945. Halten Sie bitte unbedingt die Meldungsnummer Ihrer Anlage aus der Einspeisezusage bereit (5000xxxxx).

 

Frage: Wo finde ich Informationen zur Einspeisevergütung?
Antwort: Informationen zur Einspeisevergütung für Solaranlagen finden Sie hier. Informationen zur Vergütung für sonstige Anlagen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

Frage: Wie erhalte ich meine Einspeisevergütung?
Antwort: Sie haben eine Erzeugungsanlage in Betrieb genommen? Sie finden den Antrag zur kaufmännischen Anmeldung für die Einspeisevergütung hier für Solaranlagen oder hier für sonstige Anlagen.
Besitzen Sie bereits eine Einspeiseanlage, erhalten Sie von uns jedes Jahr im Dezember ein Anschreiben zur Zählerablesung. Auf Basis der Zählerstände zum 31.12. erstellen wir dann die jeweilige Jahresabrechnung und den neuen Abschlagsplan.

 

Frage: Wo finde ich eine aktuelle Fassung des EEG?
Antwort: Eine aktuelle Fassung des EEG finden Sie hier.

 

Frage: Wo finde ich meine Meldungsnummer?
Antwort: Ihre Meldungsnummer finden Sie auf der Einspeisezusage, die Ihnen nach der Anmeldung und Netzverträglichkeitsprüfung der Erzeugungsanlage und/oder des Speichers ausgestellt wurde. 

 

Frage: Woher bekomme ich eine Rechnungskopie?
Antwort: Schicken Sie bitte eine Anfrage per Email an Einspeiser_Abrechnung@Pfalzwerke-Netz.de. Nennen Sie dabei bitte die betreffende Vertragskontonummer/n und das Abrechnungsjahr.

 

Frage: Ich habe eine Frage zu meiner Abrechnung, an wen kann ich mich wenden?
Antwort: Fragen zur Abrechnung stellen Sie bitte an Einspeiser@Pfalzwerke-Netz.de oder telefonisch unter 0621 585-2090.

 

Frage: Wie kann ich meine Bankverbindung ändern?
Antwort: Wenn Sie Ihre Bankverbindung für die Einspeisevergütung ändern möchten, senden Sie uns bitte das Formular Änderung der Bankverbindung ausgefüllt und unterschrieben per Email an Einspeiser@Pfalzwerke-Netz.de.

 

Frage: Ich möchte die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, was muss ich tun?
Antwort: Erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Finanzamt oder Ihrem Steuerberater, ob Sie berechtigt sind, die Kleinunternehmerregelung in Anspruch zu nehmen. Falls ja, schreiben Sie uns eine Nachricht an Einspeiser@Pfalzwerke-Netz.de. Teilen Sie uns bitte unbedingt die betreffende Vertragskontonummer mit und das Datum, ab wann Sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchten.

 

Frage: Wann und wie muss ich meine Zählerstände abgeben?
Antwort: Die Zählerstände für die Vergütung der eingespeisten Strommengen melden Sie uns bitte jährlich zum 31.12. Sie erhalten dazu im Dezember ein entsprechendes Anschreiben von uns. Weitere Infos finden Sie hier.

 

Frage: Wie kann ich meine persönlichen Daten ändern?
Antwort: Wenn Sie uns eine Änderung der Adresse, Telefonnummer, Ihres Namens oder anderer Stammdaten mitteilen möchten, schreiben Sie uns bitte eine Email an Einspeiser@Pfalzwerke-Netz.de

 

Frage: Mein Zähler ist defekt, was muss ich tun?
Antwort: Liegt bei Ihrem Einspeisezähler ein Fehler oder Defekt vor, wenden Sie sich bitte per Email oder telefonisch an das Einspeiserteam unter Einspeiser@Pfalzwerke-Netz.de oder 0621 585-2945.

 

Frage: Meine Anlage / mein Wechselrichter ist defekt, was muss ich tun?


Antwort: In diesem Fall kontaktieren Sie bitte einen Installateur, im Idealfall den Einrichter Ihrer Anlage. 

 

Frage: Ich möchte mein Haus / meine Anlage verkaufen, was muss ich beachten?
Antwort: Soll eine Erzeugungsanlage den Betreiber wechseln, muss dies beim Netzbetreiber angezeigt werden. Die entsprechenden Papiere und auszuführenden Schritte finden Sie hier.

 

Frage: Ich habe ein Haus mit PV / eine PV-Anlage übernommen, was muss ich beachten?
Antwort: Soll eine Erzeugungsanlage den Betreiber wechseln, muss dies beim Netzbetreiber angezeigt werden. Die entsprechenden Papiere und auszuführenden Schritte finden Sie hier.

 

Frage: Wo finde ich Formulare für Einspeiser?
Antwort: Alle relevanten Formulare für Einspeiser finden Sie in unserem Formularcenter.

 

Frage: Kann ich einen Speicher nachrüsten?


Antwort: Ja, folgen Sie hierzu den 6 Schritten zur Inbetriebnahme einer Erzeugungsanlage und / oder Speicher.  

 

Frage: Ich möchte technische Änderungen an meiner Anlage vornehmen oder die Anlage umbauen. Was muss ich tun?
Antwort: Bitte folgen Sie den 6 Schritten für technische Änderungen.

 

Frage: Was passiert mit meiner Anlage, wenn die EEG-Vergütung nach 20 Jahren wegfällt?
Antwort: Auf der Seite Post-EEG haben wir aktuelle Informationen für Sie zusammengestellt.

 

Frage: Was bedeutet Redispatch und Redispatch 2.0?
Antwort: Beim Redispatch werden Engpässe bei der Stromübertragung im Höchstspannungsnetz ausgeglichen. Dazu wird die Stromerzeugung für die Dauer des Netzengpasses geregelt: Auf der einen Seite wird die Stromeinspeisung reduziert und auf der anderen Seite erhöht. In Summe soll die Erzeugung während des Engpasses konstant bleiben. So wird der Energiebedarf gedeckt und die Versorgungssicherheit gewährleistet. Bis 30.09.2021 erfolgte der sog. Redispatch 1.0 durch Regelung konventioneller Kraftwerke mit einer Leistung Pinst ≥ 10 MW.

Warum nun Redispatch 2.0?
Aktuell werden stetig dezentrale Erzeugungsanlagen gebaut. Zudem fallen Erzeugungskapazitäten aufgrund des  Atom- und Kohleausstiegs weg. Daher sollen nun auch dezentrale Stromerzeugungs- und StromSpeicheranlagen in das Netzengpassmanagement mit einbezogen werden. Für diese Anlagen galten bisher die Anforderungen des sog. Einspeisemanagements, die im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) und Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) festgehalten sind. Die Regelungen des Redispatch 2.0 führen das konventionelle Redispatch und das Einspeisemanagement zusammen und sind seit dem 01.10.2021 von allen Marktpartnern, wie z. B. Anlagenbetreibern, Direktvermarktern und Netzbetreibern, verpflichtend umzusetzen.

 

Frage: Wo sind die gesetzlichen Grundlagen des Redispatch 2.0 zu finden?
Antwort: Die Erfordernisse des Redispatch 2.0 sind im Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG 2.0, Inkrafttreten am 17.05.2019) begründet. Die rechtlichen Grundlagen zum Redispatch 2.0, insbesondere zu Informationspflichten, fassen § 12 Abs. 4 und die §§ 13 ff. EnWG in den ab dem 01.10.2021 geltenden Fassungen sowie die Beschlüsse und Festlegungen der  Bundesnetzagentur zusammen (mehr Infos finden Sie hier).

 

Frage: Was ist das Ziel von Redispatch 2.0?
Antwort: Das Ziel von Redispatch 2.0 ist eine Entlastung und Optimierung der Netzführung und seiner Kosten. Außerdem sollen durch Redispatch 2.0 planbare und nicht planbare Netzengpässen bereinigt werden. Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung werden so ausgebaut und die Kosten der bisherigen Einspeisemanagementmaßnahmen reduziert.

 

Frage: Welche Anlagen sind von Redispatch 2.0 betroffen?
Antwort: Die Regelungen des Redispatch 2.0 sind für alle durch den Netzbetreiber steuerbaren Stromerzeugungsanlagen, wie Erneuerbare-Energien- oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, sowie Stromspeicheranlagen ab einer installierten Leistung von Pinst ≥ 100 kW verpflichtend. Anlagen mit einer installierten Leistung unter 100 kW werden nur hinzugezogen, wenn sie bereits heute durch den Netzbetreiber geregelt werden können. Dies kann beispielsweise bei Verklammerungen gemäß EEG oder Anbindungen einer Stromerzeugungsanlage mit einer weiteren Stromerzeugungsanlage (bei einer installierten Leistung von Pinst ≥ 100 kW) über denselben Netzanschluss der Fall sein.

 

Frage: Welche neuen Aufgaben und Pflichten kommen nun auf Anlagenbetreiber zu?
Antwort:

  1. Abstimmung und Festlegung der grundsätzlichen Angaben:
  • Benennung eines Einsatzverantwortlichen (EIV) und Betreibers einer technischen Ressource (BTR), falls diese Rollen nicht durch den Anlagenbetreiber selbst ausgeübt werden
  • Prüfung der Zuordnungen Technische- zu Steuerbare Ressourcen-ID
  • Festlegung des Bilanzierungsmodells (Planwert- oder Prognosemodell)
  • Festlegung des Abrechnungsmodells (Spitz-, Spitz-Light- oder Pauschalwertverfahren)
  • Festlegung der Wetterdatenbereitstellung (nur für fluktuierende Einspeiser in Abhängigkeit von Bilanzierungsmodell und Abrechnungsverfahren)
  • Festlegung der Abrufart für die Leistungsreduzierung (Aufforderungsfall oder Duldungsfall)
  1. Beantragung von Marktpartner-IDs, falls die Rollen EIV und BTR nicht durch den Anlagenbetreiber selbst ausgeübt werden
     
  2. Registrierung und Bereitstellung von Stammdaten bei RAIDA
     
  3. Teilnahme an den Prozessen von Redispatch 2.0:
  • Bereitstellung von Planungsdaten (nur im Planwertmodell) über RAIDA
  • Bereitstellung von Nichtbeanspruchbarkeiten (nur im Prognosemodell) über RAIDA
  • Bereitstellung von marktbedingten Anpassungen (nur bei Prognosemodell) über RAIDA
  • Bereitstellung von Echtzeitdaten nach Aufforderung durch uns als Netzbetreiber
  • Durchführung Abruf der Einspeiseanlage durch uns als Netzbetreiber im Duldungsfall
  • Abruf der Einspeiseanlage über RAIDA, falls wir als Netzbetreiber Sie dazu auffodern

Ein für Anlagenbetreiber essenzieller Teil im Redispatch 2.0 ist der Stammdatenaustausch, in dem der Austausch von anlagenspezifischen Stammdaten und Planungsdaten abgehandelt wird.
In diesem Kontext wurden auf Anlagenbetreiberseite zwei neue Marktrollen geschaffen: Der Einsatzverantwortliche (EIV) und Betreiber einer technischen Ressource (BTR). Die Rollen können vom Anlagenbetreiber selbst oder durch einen von ihm beauftragten Dienstleister übernommen werden. Eine offene Dienstleisterliste mit Anbietern hat der BDEW hier veröffentlicht. Hierzu zählen u. a. Direktvermarkter.

 

Frage: Was ist RAIDA?
Antwort: Zum verbesserten Datenaustausch wurde eine neue deutschlandweite Plattform ins Leben gerufen: Die Kommunikation zwischen Anlagenbetreibern und Netzbetreibern wird über die im Netzbetreiberprojekt connect+ entwickelte IT-Plattform RAIDA realisiert. RAIDA übernimmt die neue Marktrolle des "Data-Provider". Zur Kommunikation sind verschiedene Übertragungswege möglich: AS2, E-Mail via SMTP, SFTP oder REST. Der Versand und Empfang von Abrechnungs-, Bilanzierungs- und Echtzeitdaten sowie von Steuerbefehlen erfolgt allerdings weiterhin über die bestehenden Datenwege.

 

Frage: Was ist der Einsatzverantwortliche (EIV) und was ist der Betreiber einer technischen Ressource (BTR)?
Antwort: Der Anlagenbetreiber ist für den Einsatz der Anlage zuständig. Zur Rolle des EIV gehört die Planung und Einsatzführung einer technischen Ressource und der Austausch von Stamm-, Planungs- bzw. Bewegungsdaten mit dem Netzbetreiber. Der Einsatzverantwortliche (EIV) ist die durch den Anlagenbetreiber der Stromerzeugungs- oder Stromspeicheranlagen gegenüber dem Netzbetreiber benannte juristische Person, die im Namen dessen die notwendigen Abstimmungen im Rahmen des Redispatch 2.0 führt.

Der BTR ist für den Betrieb einer Technischen Ressource zuständig. Er ist bei der Abstimmung der Ausfallarbeit mittels EDIFACT-Nachrichten nach einem Redispatch-Abruf involviert.

 

Frage: Was stellen die neuen SR- und TR-IDs dar?
Antwort: Die eigentlichen Stromerzeugungs- oder Stromspeicheranlagen (bspw. ein Windrad in einem Windpark) werden im Rahmen von Redispatch 2.0 als Technische Ressourcen (TR) bezeichnet. Eine oder mehrere Technische Ressourcen (TR) können über eine gemeinsame Steuerbare Ressource (bspw. eine Fernwirkanlage oder ein Tonfrequenzrundsteuerempfänger) am Netzanschluss abgerufen bzw. geregelt werden. Jede TR ist genau einer SR zugeordnet. Eine SR kann aus mehreren TR aufgebaut sein. Damit die sichere Marktkommunikation im Redispatch 2.0 für alle Marktpartner gewährleistet werden kann, wurden neue BDEW-Codes eingeführt. Unter anderem sind dies der BDEW-Code für TR beginnend mit „D“ und der BDEW-Code für SR beginnend mit „C“. Diese Codenummern beantragt der Netzbetreiber und ordnet diese den entsprechenden Ressourcen zu.

 

Frage: Was bedeutet Prognose- und Planwertmodell?
Antwort: Für den im Redispatch 2.0 vorgesehenen bilanziellen Ausgleich sind zwei Bilanzierungsmodelle definiert:

  • Planwertmodell
  • Prognosemodell

Jede Steuerbare Ressource muss einem der beiden Bilanzierungsmodelle zugeordnet werden. Einspeiseanlagen, die Fahrpläne liefern müssen, werden dem Planwertmodell zugeordnet. Alle übrigen Anlagen werden dem Prognosemodell zugeordnet. Unter bestimmten Bedingungen können Anlagen mit fluktuierender Stromerzeugung auch dem Planwertmodell zugeordnet werden.
Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass im Planwertmodell der Anlagenbetreiber bzw. der EIV die geplanten Einspeisewerte an den Netzbetreiber übermitteln muss, wohingegen im Prognosemodell vom Netzbetreiber eine Einspeiseprognose erstellt wird.

 

Frage: Wie unterscheiden sich die Abrufarten?
Antwort: Im Duldungsfall führt der anweisende Netzbetreiber die Steuerung der SR selbst durch. Dies stellt den häufigsten Regelfall dar.
Im Aufforderungsfall fordert der anweisende Netzbetreiber den EIV dazu auf, die Stromerzeugung oder den Strombezug seiner SR zu verändern.

 

Frage: Wie unterscheiden sich die Abrechnungsmodelle?
Antwort: Zur Bestimmung der Ausfallarbeit stehen im Prognosemodell prinzipiell drei Abrechnungsvarianten zur Verfügung:

  • Spitzabrechnung (Nutzung von gemessenen Wetterdaten an der Anlage)
  • Spitzabrechnung Light (Nutzung von Referenzmesswerten in der Nähe des Standorts der Anlage)
  • Pauschal-Abrechnung (Fortschreibung des Einspeiselastgangs der letzten vollen Viertelstunde vor der Redispatch-Maßnahme)

Zur Bestimmung der Ausfallarbeit stehen im Planwertmodell prinzipiell zwei Abrechnungsvarianten zur Verfügung:

  • Spitzabrechnung (Ex-ante-Fahrplan)
  • Pauschal-Abrechnung (Fortschreibung des Einspeiselastgangs der letzten vollen Viertelstunde vor der Redispatch-Maßnahme)

Die Festlegung auf eine Abrechnungsvariante erfolgt für jede Anlage durch den Anlagenbetreiber bis zum 30.11. eines Jahres für das nachfolgende Kalenderjahr. Die initiale Zuordnung zum 01.10.2021 zu einer Abrechnungsvariante bei Bestandsanlagen erfolgt durch den Anschlussnetzbetreiber, wenn nicht der Anlagenbetreiber bis zum 30.06.2021 eine Festlegung getroffen hat. 

 

Frage: Welche Daten sind mit dem Netzbetreiber abzustimmen und vom Anlagenbetreiber an den Netzbetreiber zu übermitteln?
Antwort: Die von Anlagenbetreibern zu übermittelnden Daten werden in Stammdaten, Planungsdaten, Nichtbeanspruchbarkeiten und Echtzeitdaten unterteilt.

  • Stammdaten betreffen im Wesentlichen allgemeine Daten zur Anlage. Einige Daten hierzu sind uns auch bereits bekannt.  
  • Im Planwertmodell sind vom Anlagenbetreiber bzw. EIV bis 14:30 Uhr Planungsdaten für den nachfolgenden Tag zu melden.
  • Im Prognosemodell sind vom Anlagenbetreiber bzw. EIV Nichtbeanspruchbarkeiten seiner Anlage mitzuteilen. Daten zur Nichtbeanspruchbarkeit beziehen sich beispielsweise darauf, ob Strom aus der Anlage im Kundennetz selbst verbraucht wird. Im Prognosemodell muss der Anlagenbetreiber bzw. EIV auch die marktbedingte Anpassung melden.
  • Echtzeitdaten stellen akute Veränderungen der Fahrweise der Anlage dar, etwa aus marktbezogenen oder technischen Gründen.

Einzelheiten zu den zu übermittelnden Daten sind bei der Bundesnetzagentur hier abrufbar.
Der Austausch der Stamm- und Planungsdaten soll automatisiert mittels definierter Formate zwischen dem EIV und dem Anschlussnetzbetreiber der jeweiligen Einspeiseanlage erfolgen.

 

Frage: Wie erfolgt der elektronische Datenaustausch?
Antwort: Informationen zu den notwendigen Formaten für den Datenaustausch im Redispatch 2.0 sind in der „Mitteilung Nr. 16 zu den Datenformaten zur Abwicklung der Marktkommunikation“ der Bundesnetzagentur einsehbar. Anlagenbetreiber können uns die Daten also nicht formfrei zukommen lassen, sondern müssen den Kommunikationsweg über RAIDA einhalten.

 

Frage: Wird der Anlagenbetreiber im Fall einer Redispatch-Maßnahme entschädigt?
Antwort: Bei einer Redispatch-Maßnahme erfolgt eine Anpassung bzw. Aufforderung zur Anpassung der Wirkleistungserzeugung oder des Wirkleistungsbezugs einer Stromerzeugungs- oder Stromspeicheranlage durch den Netzbetreiber. Der Anlagenbetreiber erhält vom Netzbetreiber eine finanzielle und der Bilanzkreisverantwortliche ggf. eine bilanzielle Entschädigung. Hierfür wird die Ausfallarbeit vom Netzbetreiber ermittelt und mit dem BTR abgestimmt. Eine ausgebliebene Stammdatenmeldung führt jedoch dazu, dass die Ausfallarbeit bei Redispatch-Maßnahmen nicht mit den Betreibern der technischen Ressourcen (BTR) abgestimmt werden kann. Ohne eine Festlegung zur Ausfallarbeit ist eine finanzielle Entschädigung nicht möglich.

 

Frage: Wie erhalte ich weitere Informationen?
Antwort: Der BDEW informiert hier.
Die Festlegungen der Bundesnetzagentur finden Sie hier.

 

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